
Masterclass Motivdiagnostik
Aus Profilen wird Wirkung.
Motivdiagnostik meistern statt nur anwenden.
Sichere Zahlungsabwicklung über Stripe
Für zertifizierte Anwender:innen, die diagnostisch tiefer gehen wollen
Viele arbeiten mit Motivprofilen. Diagnostische Tiefenschärfe entsteht jedoch nicht automatisch.
Diese Masterclass ist ein konzeptionell geführtes Vertiefungsformat.
Sie richtet sich an zertifizierte Anwenderinnen und Anwender von ID37, LUXXprofile oder vergleichbaren Verfahren, die Motivdiagnostik nicht nur anwenden, sondern auf hohem fachlichen Niveau beherrschen wollen.
Diagnostische Präzision.
Begründete Handlungsoptionen.
Konzeptionelle Tiefe.
Unter wissenschaftlicher Leitung von
Prof. Dr. Christoph Kemper
Persönlichkeitspsychologe · Testentwickler · 20 Jahre Forschung · Praxis in Coaching, Führung und Teamentwicklung
Warum viele erfahrene Anwender:innen unter ihrem Niveau bleiben
Mit Motivprofilen zu arbeiten, ist heute etabliert. Profile sind fester Bestandteil von Workshops, Coachings und Führungsgesprächen.
Und doch entstehen typische Unsicherheiten:
Ab wann ist ein Motiv-Unterschied im Team wirklich bedeutsam – und wann lediglich nominal sichtbar?
Welche Motivkonstellationen sind in einem Setting erfolgskritisch – welche überschätzt?
Wie lassen sich Handlungsoptionen fachlich begründen – jenseits von Erfahrung und Intuition?
Wo endet differenzierte Interpretation – und wo beginnt Überinterpretation?
Die Anwendung bleibt häufig implizit – erfahrungsbasiert und plausibel, aber nicht konzeptionell durchdrungen. Motivdiagnostik wird genutzt – ihr analytisches Potenzial jedoch nicht vollständig ausgeschöpft.
Der Anspruch dieses Formats
Die Masterclass Motivdiagnostik ist als konzeptionell geführtes Vertiefungsformat konzipiert. Sie bietet einen strukturierten Rahmen zur Klärung diagnostischer Logik und zur Vertiefung analytischer Urteilskraft.
Im Zentrum stehen:
diagnostische Präzision
hypothesengeleitete Ableitung von Handlungsoptionen
wissenschaftliche Fundierung als Qualitätsmaßstab
Das Format ist kuratiert, in der Teilnehmerzahl begrenzt und auf analytische Tiefe ausgerichtet.
Ergänzend wird jedes der vier Module durch einen fokussierten Forschungsimpuls gerahmt.
Aktuelle empirische Befunde werden dabei in ihrer diagnostischen Bedeutung für die Praxis eingeordnet.
Was Du aus der Masterclass mitnimmst
Nach Abschluss der Masterclass
bewertest Du Motiv-Unterschiede anhand klarer Kriterien statt intuitiver Plausibilität
leitest Du Handlungsoptionen hypothesengeleitet und kontextsensitiv ab
trennst Du Motiv, Trait, Kompetenz und Verhalten präziser voneinander
erkennst Du Grenzen motivationaler Erklärung früher und genauer
verargumentierst Du diagnostische Einschätzungen fachlich belastbar gegenüber Klienten und Auftraggebern
Die Masterclass erhöht nicht die Anzahl Deiner Interventionen.
Sie erhöht die Qualität Deiner diagnostischen Urteilsbildung.
Die Module
Wann ist ein Motiv-Unterschied im Team tatsächlich bedeutsam – und wann lediglich nominal sichtbar?
Welche Konstellationen erzeugen strukturelle Spannung oder produktive Ergänzung?
Dieses Modul entwickelt heuristische Schwellen, kontextbezogene Bewertungsmaßstäbe und eine systematische Hypothesenlogik für die Arbeit mit Teamprofilen.
Du lernst, Teamdynamiken differenziell zu analysieren und diagnostisch fundiert zu begründen.
Forschungsimpuls:
Deep Dive – Revanche-Motiv
Motivdiagnostik liefert keine Rezepte – sie liefert Hypothesen.
Wie werden aus Motivprofilen begründete Handlungsoptionen, ohne in deterministische Wenn-Dann-Logik zu verfallen?
Auf welcher Ebene setzt eine Veränderung tatsächlich an – Verhalten, Struktur oder Kontext?
Dieses Modul strukturiert die Ableitungslogik hinter Coaching-, Führungs- und Organisationsentscheidungen – hypothesengeleitet und kontextsensitiv.
Forschungsimpuls:
Motive und Selbsteinschätzung eigener Fähigkeiten
Einsicht allein verändert kein Verhalten.
Unter welchen Bedingungen wird motivbezogene Reflexion handlungswirksam?
Wie lässt sich Transfer so gestalten, dass Motivwissen nachhaltige Wirkung im Berufsalltag entfaltet?
Dieses Modul analysiert Transfer als Zusammenspiel von Präferenzstruktur, Rollenanforderung und organisationalem Kontext.
Forschungsimpuls:
Psychisches Wohlbefinden – Die Rolle der Motive
Viele Anwendungsfehler entstehen durch konzeptionelle Vermischungen.
Was unterscheidet Motive von Traits, Kompetenzen oder Verhalten?
Wie stabil sind motivationale Präferenzen – und was bedeutet „Veränderung“ realistisch?
Dieses Modul schärft die begriffliche Präzision, ordnet Motivdiagnostik in größere Persönlichkeitsmodelle ein und stärkt diagnostische Urteilsfähigkeit.
Forschungsimpuls:
Motive und Big Five der Persönlichkeit
Für wen die Masterclass gedacht ist
Dieses Format richtet sich an zertifizierte Anwender:innen von ID37, LUXXprofile oder vergleichbaren Verfahren, die mit Motivprofilen bereits arbeiten – und den nächsten konzeptionellen Schritt gehen möchten.
Du arbeitest sicher mit Profilen.
Und doch entstehen Fragen, die über Routine hinausgehen:
Wie bedeutsam ist ein Motiv-Unterschied wirklich?
Wie begründe ich meine Ableitungen fachlich sauber?
Wo liegen die Grenzen motivationaler Erklärung?
Dieses Format ist für Dich, wenn Du Deine Anwendung nicht nur weiter professionalisieren, sondern analytisch vertiefen möchtest – und Wissenschaft als Ressource für bessere Praxis begreifst.
Nicht vorgesehen ist das Format für
Einsteiger:innen ohne Anwendungserfahrung
reine Tool- oder Funktionsschulungen
offenen Austausch ohne konzeptionelle Führung
Suche nach schnellen Interventionstipps
Termine Masterclass 2026
Donnerstag · jeweils 17:00–19:00 Uhr · online
Open Session Evidenzbasierte Motivdiagnostik I – 26. März 2026
Forschungsimpuls & anschließend offene Fragen und Austausch
Modul 1 – 7. Mai 2026
Diagnostik von Teamkonstellationen – Von Profilunterschieden zur integrativen Teamanalyse
Modul 2 – 28. Mai 2026
Diagnostische Begründung von Handlungsoptionen – Passungsanalyse und Veränderungsebenen
— Sommerpause —
Open Session Evidenzbasierte Motivdiagnostik II – 10. September 2026
Forschungsimpuls & anschließend offene Fragen und Austausch
Modul 3 – 22. Oktober 2026
Diagnostische Transfergestaltung – Kontextbedingungen und Verankerungsmechanismen
Modul 4 – 26. November 2026
Psychologische Grundlagen und Souveränität in der Diagnostik – Was Motivdiagnostik leisten kann und wo ihre Grenzen liegen
Open Sessions Evidenzbasierte Motivdiagnostik
Ergänzend zur Masterclass finden zwei offene und kostenfreie, Open Sessions statt. Sie sind unabhängig von einer Modulbuchung zugänglich.
26. März 2026
Open Session Evidenzbasierte Motivdiagnostik I
Impuls: Motive im nomologischen Netz – Wie Forschung unser diagnostisches Verständnis schärft
anschließend offene Fragen und Austausch
10. September 2026
Open Session Evidenzbasierte Motivdiagnostik II
Impuls: Objektivität in der Motivinterpretation – Standards, Spielräume und Qualitätssicherung
anschließend offene Fragen und Austausch
Investition
Einzelmodul – 390 € zzgl. MwSt.
2er-Paket – 720 € zzgl. MwSt.
Jahrespass (alle 4 Module + Zertifikat) – 1.290 € zzgl. MwSt.
Die Module sind auf 15–20 Teilnehmende begrenzt.
Das Zertifikat „Zertifizierte:r Experte:in für Motivdiagnostik“ wird ausschließlich bei Teilnahme an allen vier Modulen vergeben. Einzelne Module können im Folgejahr nachgeholt werden.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt direkt über Stripe. Mit Abschluss der Buchung ist Dein Platz verbindlich reserviert.
Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Prof. Dr. Christoph Kemper, Coach & Consultant, Körnerstr. 8, 60322 Frankfurt; Kontakt +49 (0)69 5902 4912, [email protected]; Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG DE362105092; Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Prof. Dr. Christoph Kemper, Körnerstr. 8, 60322 Frankfurt.
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